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20. September 2018
Saal: Raum 30225 | 2. OG (08.30 - 09.45 Uhr)
PBL 1/1   Präklinische, lebensgefährliche Überdosierung von Adrenalin bei einem Neugeborenen. Tipps und Hilfsmittel zur Medikamentensicherheit Timetable Login
Vorsitz: J. Kaufmann, Köln
 
Fallszenario:

Vorgestellt wird der Fall eines reanimationspflichtigen Säuglings (im Notarzteinsatzprotokoll ist kein Gewicht dokumentiert), der Zuhause leblos im Kinderbett aufgefunden wurde. Die Beatmung mit einer Maske gelingt problemlos, auch eine intraossäre Nadel ist zügig gelegt. Unter mechanischer Reanimation sind Pulse tastbar. Es erfolgt die Verabreichung von Adrenalin über die intraossäre Nadel. Die Reanimationsbemühungen werden bei fehlendem Wiedereinsetzen eines Spontankreislaufs nach über einer Stunde abgebrochen. Das aus der Rechtsmedizin ermittelte Gewicht betrug 8 kg.

Lernziele:

1) Typische Fehlermechanismen
2) Geeignete Vermeidungsstrategien
3) Verschiedene Hilfsmittel zur Medikamentendosierung bei Kindernotfällen werden vorgestellt
4) Theoretische Überlegungen und praktische Anwendbarkeit von Hilfsmitteln zur Medikamentensicherheit bei Kindernotfällen
5) Mögliche Methoden zur Gewichtsschätzung bei Kindern und Evidenz zu deren Qualität
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Saal: Raum 30225 | 2. OG (11.30 - 12.45 Uhr)
PBL 2/1   Von Panthern und Pilzen, Fehlfokussierungen und Überraschungen Timetable Login
Vorsitz: M. Bergold, Oldenburg
 
Fallszenario:

Eine allein lebende 80-jährige Patientin wird endotracheal intubiert und analgosediert in die Notaufnahme gebracht. In der Fremdanamnese durch die anwesende Bekannte sei die Patientin zuvor nicht zu einer Verabredung erschienen, sodass diese 2 Stunden nach dem vereinbarten Zeitpunkt aufgesucht wurde. Dort ist die Patientin von ihrer Bekannten auf dem Boden auf dem Bauch im Erbrochenen liegend und eingestuhlt aufgefunden worden. Laut Rettungsdienst, welcher sofort alarmiert worden war, konnte bei der Patientin eine Mydriasis beobachtet werden. Es sind keine Vorerkrankungen bekannt.

Lernziele:

• Der Teilnehmer kann die Symptomatik des Pantherina-Syndroms darstellen.
• Der Teilnehmer kann die pathophysiologischen Vorgänge des Pantherina-Syndroms erklären.
• Der Teilnehmer kann die Epidemiologie des Pantherina-Syndroms und anderer Pilzvergiftungen in Deutschland wiedergeben.
• Der Teilnehmer kann die Grundprinzipien des Therapiemanagements des Pantherina-Syndroms darlegen.
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Saal: Raum 30212 | 2. OG (12.00 - 13.15 Uhr)
PBL 3/1   Therapiezieländerung in der Praxis Timetable Login
Vorsitz: M. Poels, Köln
 
Fallszenario:

Ein 69-jähriger Mann stolpert und stürzt auf seinen Kopf. In Folge kommt es rasch zu einer Bewusstseinsstörung, so dass der Rettungsdienst verständigt wird und den tief bewusstlosen Patienten in ein Krankenhaus transportiert. Dort lässt sich in der cCT eine raumfordernde Blutung mit Einklemmungszeichen nachweisen, so dass eine ausgedehnte operative Kraniotomie als lebensrettender Eingriff durchgeführt wird. Postoperativ wird der 69-jährige beatmet und mit medikamentöser Kreislaufunterstützung auf die Intensivstation verlegt. In der cCT-Kontrolle nach sechs Stunden zeigen sich ausgedehnte Parenchymdefekte des Gehirns. Nach Darlegung der Diagnose und Prognose sprechen sich die Angehörigen des Patienten für eine Beendigung der Intensivtherapie aus. Es liegen keine Patientenverfügung und keine Bevollmächtigung vor. Zudem lehnt der behandelnde Neurochirurg eine Therapielimitierung ab.

Lernziele:

1. Maßnahmen zur Willensermittlung
2. Rechtlicher Hintergrund (Betreuer, Bevollmächtigter, nahestehende Bezugsperson, Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht)
3. Handlungsalgorithmus bei Dissens
4. Praktische Umsetzung der Therapielimitierung
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Saal: Raum 30225 | 2. OG (13.15 - 14.30 Uhr)
PBL 4/1   Intensivpatient mit extremer Leukozytose Timetable Login
Vorsitz: S. G. Sakka, Köln
 
Fallszenario:

Ein 52-jähriger Patient wird nach einem 10-tägigen intensivstationären Aufenthalt in Folge einer operativen Ausräumung einer intrazerebralen Blutung und Hemikraniektomie auf die Intermediate Care-Einheit verlegt. Eine beatmungsassoziierte Pneumonie hatte eine Therapie mit Piperacillin/ Tazobactam erforderlich gemacht. An Vorerkrankungen sind eine Hepatitis C bei Heroinabusus (aktuell Methadonsubstitution) und ein Diabetes mellitus II bekannt. Etwa 1 Woche nach der Verlegung von der Intensivstation entwickelt der Patient Durchfälle und Fieber. Aufgrund einer respiratorischen Insuffizienz wird er auf die Intensivstation verlegt, wo er intubiert und eine Aspiration gesichert wird. Laborchemisch fällt eine extreme Leukozytose auf, es erfolgen weitergehende diagnostische Maßnahmen einschließlich einer Computertomographie.

Lernziele:

1) Diagnose und Therapie der Sepsis
2) Diagnostik und Therapie einer Clostridium difficile Infektion
3) Stellenwert von Biomarkern in der Diagnostik und Therapie von Infektionen
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Saal: Raum 30212 | 2. OG (13.30 - 14.45 Uhr)
PBL 5/1   Unklare Bewusstlosigkeit – ein Fall für Dr. House? Timetable Login
Vorsitz: M. Bruckner, Velbert
 
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Saal: Raum 30225 | 2. OG (16.30 - 17.45 Uhr)
PBL 2/2   Von Panthern und Pilzen, Fehlfokussierungen und Überraschungen (Wiederholung) Timetable Login
Vorsitz: M. Bergold, Oldenburg
 
Fallszenario:

Eine allein lebende 80-jährige Patientin wird endotracheal intubiert und analgosediert in die Notaufnahme gebracht. In der Fremdanamnese durch die anwesende Bekannte sei die Patientin zuvor nicht zu einer Verabredung erschienen, sodass diese 2 Stunden nach dem vereinbarten Zeitpunkt aufgesucht wurde. Dort ist die Patientin von ihrer Bekannten auf dem Boden auf dem Bauch im Erbrochenen liegend und eingestuhlt aufgefunden worden. Laut Rettungsdienst, welcher sofort alarmiert worden war, konnte bei der Patientin eine Mydriasis beobachtet werden. Es sind keine Vorerkrankungen bekannt.

Lernziele:

• Der Teilnehmer kann die Symptomatik des Pantherina-Syndroms darstellen.
• Der Teilnehmer kann die pathophysiologischen Vorgänge des Pantherina-Syndroms erklären.
• Der Teilnehmer kann die Epidemiologie des Pantherina-Syndroms und anderer Pilzvergiftungen in Deutschland wiedergeben.
• Der Teilnehmer kann die Grundprinzipien des Therapiemanagements des Pantherina-Syndroms darlegen.
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Saal: Raum 30212 | 2. OG (16.30 - 17.45 Uhr)
PBL 5/2   Unklare Bewusstlosigkeit – ein Fall für Dr. House? (Wiederholung) Timetable Login
Vorsitz: M. Bruckner, Velbert
 
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21. September 2018
Saal: Raum 30210 | 2. OG (08.00 - 09.15 Uhr)
PBL 6/1   Oh - ein Frühchen kommt in den OP! Was muss vorbereitet werden? Timetable Login
Vorsitz: M. Laschat, Köln
 
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Saal: Raum 30212 | 2. OG (08.45 - 10.00 Uhr)
PBL 3/2   Therapiezieländerung in der Praxis (Wiederholung) Timetable Login
Vorsitz: M. Poels, Köln
 
Fallszenario:

Ein 69-jähriger Mann stolpert und stürzt auf seinen Kopf. In Folge kommt es rasch zu einer Bewusstseinsstörung, so dass der Rettungsdienst verständigt wird und den tief bewusstlosen Patienten in ein Krankenhaus transportiert. Dort lässt sich in der cCT eine raumfordernde Blutung mit Einklemmungszeichen nachweisen, so dass eine ausgedehnte operative Kraniotomie als lebensrettender Eingriff durchgeführt wird. Postoperativ wird der 69-jährige beatmet und mit medikamentöser Kreislaufunterstützung auf die Intensivstation verlegt. In der cCT-Kontrolle nach sechs Stunden zeigen sich ausgedehnte Parenchymdefekte des Gehirns. Nach Darlegung der Diagnose und Prognose sprechen sich die Angehörigen des Patienten für eine Beendigung der Intensivtherapie aus. Es liegen keine Patientenverfügung und keine Bevollmächtigung vor. Zudem lehnt der behandelnde Neurochirurg eine Therapielimitierung ab.

Lernziele:

1. Maßnahmen zur Willensermittlung
2. Rechtlicher Hintergrund (Betreuer, Bevollmächtigter, nahestehende Bezugsperson, Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht)
3. Handlungsalgorithmus bei Dissens
4. Praktische Umsetzung der Therapielimitierung
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Saal: Raum 30210 | 2. OG (09.30 - 10.45 Uhr)
PBL 7/1   Thorakale Pfählungsverletzung nach Leitersturz – invasive Maßnahmen versus Faktor Zeit Timetable Login
Vorsitz: S. Eigl, Bayreuth
 
An einem warmen Sommertag wird der Rettungshubschrauber zu einem häuslichen Unfall alarmiert. Beim Sturz von einer Aluminiumleiter wurde ein Mann zwischen den Leiterteilen eingeklemmt und eine Quersprosse der Leiter war rechts axillär tief in den oberen Thoraxbereich eingedrungen. Der 75 jährige Marcumarpatient ist dyspnoisch mit rechts basal abgeschwächtem Atemgeräusch, hypoton, schmerzgeplagt und kann kaum mehr schlucken. Es erfolgt zunächst eine notfallmedizinische Basisversorgung und zeitgleich eine aufwändige technische Rettung durch die Feuerwehr. Nach Befreiung stellt sich die Frage von invasiven Maßnahmen (Intubation, Thoraxdrainage) vor Ort oder raschem Transport in die Klinik. Und welche Klinik ist für dieses Verletzungsmuster die geeignete?
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Saal: Raum 30212 | 2. OG (10.30 - 11.45 Uhr)
PBL 8/1   Herausforderungen im ambulanten Operieren - die besondere Patientin Timetable Login
Vorsitz: G. Schüftan, Essen
 
Fallszenario:

53-jährige Patientin zur ambulanten Varizen-OP in einem Facharztzentrum ohne Krankenhausanbindung wünscht unbedingt "Teilnarkose". Die Patientin ist gehörlos, an Vorerkrankungen ist ein Asthma bronchiale bekannt, das mit Lorano DA therapiert wird. Die Patientin ist altersgerecht normal belastbar und lebt mit ihrer ebenfalls gehörlosen Familie zusammen. Die Gehörlosigkeit ist, soweit bekannt, nicht mit kardiopulmonalen Defiziten vergesellschaftet. Unter Abwägung zwischen dem perioperativen Risiko einerseits und dem Patientenwillen andererseits muss eine für alle Seiten befriedigende Lösung gefunden werden.

Lernziele:

1. Management von Patienten mit besonderen Bedürfnissen und Defiziten
2. Diskussion: Möglichkeiten und Grenzen der Ablauforganisation im ambulanten Operieren
3. Entscheidungsfindung im Spannungsfeld zwischen medizinischen Möglichkeiten und Patientenwillen
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Saal: Raum 30210 | 2. OG (11.15 - 12.30 Uhr)
PBL 6/2   Oh - ein Frühchen kommt in den OP! Was muss vorbereitet werden? (Wiederholung) Timetable Login
Vorsitz: M. Laschat, Köln
 
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Saal: Raum 30212 | 2. OG (12.30 - 13.45 Uhr)
PBL 7/2   Thorakale Pfählungsverletzung nach Leitersturz – invasive Maßnahmen versus Faktor Zeit (Wiederholung) Timetable Login
Vorsitz: S. Eigl, Bayreuth
 
An einem warmen Sommertag wird der Rettungshubschrauber zu einem häuslichen Unfall alarmiert. Beim Sturz von einer Aluminiumleiter wurde ein Mann zwischen den Leiterteilen eingeklemmt und eine Quersprosse der Leiter war rechts axillär tief in den oberen Thoraxbereich eingedrungen. Der 75 jährige Marcumarpatient ist dyspnoisch mit rechts basal abgeschwächtem Atemgeräusch, hypoton, schmerzgeplagt und kann kaum mehr schlucken. Es erfolgt zunächst eine notfallmedizinische Basisversorgung und zeitgleich eine aufwändige technische Rettung durch die Feuerwehr. Nach Befreiung stellt sich die Frage von invasiven Maßnahmen (Intubation, Thoraxdrainage) vor Ort oder raschem Transport in die Klinik. Und welche Klinik ist für dieses Verletzungsmuster die geeignete?
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Saal: Raum 30210 | 2. OG (12.45 - 14.00 Uhr)
PBL 4/2   Intensivpatient mit extremer Leukozytose (Wiederholung) Timetable Login
Vorsitz: S. G. Sakka, Köln
 
Fallszenario:

Ein 52-jähriger Patient wird nach einem 10-tägigen intensivstationären Aufenthalt in Folge einer operativen Ausräumung einer intrazerebralen Blutung und Hemikraniektomie auf die Intermediate Care-Einheit verlegt. Eine beatmungsassoziierte Pneumonie hatte eine Therapie mit Piperacillin/ Tazobactam erforderlich gemacht. An Vorerkrankungen sind eine Hepatitis C bei Heroinabusus (aktuell Methadonsubstitution) und ein Diabetes mellitus II bekannt. Etwa 1 Woche nach der Verlegung von der Intensivstation entwickelt der Patient Durchfälle und Fieber. Aufgrund einer respiratorischen Insuffizienz wird er auf die Intensivstation verlegt, wo er intubiert und eine Aspiration gesichert wird. Laborchemisch fällt eine extreme Leukozytose auf, es erfolgen weitergehende diagnostische Maßnahmen einschließlich einer Computertomographie.

Lernziele:

1) Diagnose und Therapie der Sepsis
2) Diagnostik und Therapie einer Clostridium difficile Infektion
3) Stellenwert von Biomarkern in der Diagnostik und Therapie von Infektionen
Eine komplette Sitzung oder aber einzelne Vorträge können Sie durch Klick auf das zugehörige Icon in Ihrem Timetable hinzufügen.
 
Saal: Raum 30210 | 2. OG (15.45 - 17.00 Uhr)
PBL 1/2   Präklinische, lebensgefährliche Überdosierung von Adrenalin bei einem Neugeborenen. Tipps und Hilfsmittel zur Medikamentensicherheit (Wiederholung) Timetable Login
Vorsitz: J. Kaufmann, Köln
 
Fallszenario:

Vorgestellt wird der Fall eines reanimationspflichtigen Säuglings (im Notarzteinsatzprotokoll ist kein Gewicht dokumentiert), der Zuhause leblos im Kinderbett aufgefunden wurde. Die Beatmung mit einer Maske gelingt problemlos, auch eine intraossäre Nadel ist zügig gelegt. Unter mechanischer Reanimation sind Pulse tastbar. Es erfolgt die Verabreichung von Adrenalin über die intraossäre Nadel. Die Reanimationsbemühungen werden bei fehlendem Wiedereinsetzen eines Spontankreislaufs nach über einer Stunde abgebrochen. Das aus der Rechtsmedizin ermittelte Gewicht betrug 8 kg.

Lernziele:

1) Typische Fehlermechanismen
2) Geeignete Vermeidungsstrategien
3) Verschiedene Hilfsmittel zur Medikamentendosierung bei Kindernotfällen werden vorgestellt
4) Theoretische Überlegungen und praktische Anwendbarkeit von Hilfsmitteln zur Medikamentensicherheit bei Kindernotfällen
5) Mögliche Methoden zur Gewichtsschätzung bei Kindern und Evidenz zu deren Qualität
Eine komplette Sitzung oder aber einzelne Vorträge können Sie durch Klick auf das zugehörige Icon in Ihrem Timetable hinzufügen.
 
Saal: Raum 30212 | 2. OG (16.00 - 17.15 Uhr)
PBL 8/2   Herausforderungen im ambulanten Operieren - die besondere Patientin (Wiederholung) Timetable Login
Vorsitz: G. Schüftan, Essen
 
Fallszenario:

53-jährige Patientin zur ambulanten Varizen-OP in einem Facharztzentrum ohne Krankenhausanbindung wünscht unbedingt "Teilnarkose". Die Patientin ist gehörlos, an Vorerkrankungen ist ein Asthma bronchiale bekannt, das mit Lorano DA therapiert wird. Die Patientin ist altersgerecht normal belastbar und lebt mit ihrer ebenfalls gehörlosen Familie zusammen. Die Gehörlosigkeit ist, soweit bekannt, nicht mit kardiopulmonalen Defiziten vergesellschaftet. Unter Abwägung zwischen dem perioperativen Risiko einerseits und dem Patientenwillen andererseits muss eine für alle Seiten befriedigende Lösung gefunden werden.

Lernziele:

1. Management von Patienten mit besonderen Bedürfnissen und Defiziten
2. Diskussion: Möglichkeiten und Grenzen der Ablauforganisation im ambulanten Operieren
3. Entscheidungsfindung im Spannungsfeld zwischen medizinischen Möglichkeiten und Patientenwillen
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